Zum Start der neuen BWINF-Saison 2026/27
Grußwort der Bundesministerin
für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Wie schafft man es, sich in unbekannten Gegenden nicht zu verlaufen? Wie kann man sich mit einem Menschen unterhalten, ohne dessen Sprache zu sprechen? Das geht mit Hilfe eines GPS-Gerätes oder dank Apps, die in Echtzeit übersetzen können – viele unserer alltäglichen Begleiter funktionieren auf Basis von Algorithmen, Codes und dem Zusammenspiel verschiedener Datensysteme. Sie ermöglichen uns, zuverlässig an unser Ziel zu gelangen, uns mit Menschen überall auf der Welt zu verständigen oder Maschinen zu programmieren, die uns anstrengende oder gefährliche Arbeiten abnehmen. Was für uns heute selbstverständlich erscheint, haben sich vor einigen Jahren nur wenige vorstellen können. Und auch nur wenige wissen, was sich unter der Oberfläche verbirgt.
Die technische Entwicklung ist rasant. Um ihre Chancen nutzen und mitgestalten zu können, kommt es darauf an, zu verstehen, was unter der Oberfläche liegt. Dafür wollen wir möglichst viele junge Menschen für Informatik begeistern. Einen wertvollen Beitrag hierzu leisten die Bundesweiten Informatikwettbewerbe. Zuletzt haben rund 580.000 Schülerinnen und Schüler am Informatik-Biber teilgenommen und rund 73.000 beim Jugendwettbewerb Informatik. Das sind tolle Entwicklungen! Auch freut mich, dass im letzten Jahr erstmals die Hälfte der Sieger beim Bundeswettbewerb Informatik Siegerinnen waren. Durch mehr mutige Mädchen, die ihre Perspektiven und Ideen in MINT-Fächern einbringen, gewinnen nicht nur die Mädchen, sondern die ganze Gesellschaft. Ich danke den vielen Engagierten, die die Wettbewerbe ermöglichen, vor allem den Lehrkräften.
Liebe Schülerinnen und Schüler: Macht mit! Probiert etwas aus. Aus vermeintlich verrückten Ideen können großartige und nützliche Dinge entstehen. Ich wünsche Euch viel Erfolg und Freude für die Wettbewerbsrunden 2026/2027!













