Digitales Finale des 38. Bundeswettbewerbs Informatik

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Sie haben komplexe Probleme gelöst, in Gesprächen mit Informatik-Expertinnen und -Experten überzeugt und sich als Teamplayer bewiesen – nun stehen die besten Nachwuchs-Informatikerinnen und -Informatiker Deutschlands fest. Die Sieger des 38. Bundeswettbewerbs Informatik wurden heute im Rahmen einer Veranstaltung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) ausgezeichnet.

Drei Tage lang war das Department Informatik der FAU Gastgeberin der Endrunde des Bundeswettbewerbs Informatik, die in diesem Jahr corona-bedingt online stattfand. In dieser Zeit haben dabei insgesamt 23 Finalistinnen und Finalisten ihr Können unter Beweis gestellt. Für die jungen Spitzentalente aus ganz Deutschland war heute ein großer Tag, mehr als ein Jahr nach dem Start des 38. Bundeswettbewerbs Informatik. Sie sind die Besten der ersten beiden Wettbewerbsrunden, an denen insgesamt 1.462 Schülerinnen und Schüler teilgenommen hatten. Damit hatten Sie sich für die Endrunde des von den Bundesweiten Informatikwettbewerben (BWINF) jährlich durchgeführten Talentwettbewerbs qualifiziert. Das Finale wurde in diesem Jahr von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) ausgerichtet.

Sechs Nachwuchstalente wurden als Bundessieger ausgezeichnet:
Niclas Dern, 17 Jahre, aus Freiburg (Goethe-Gymnasium Freiburg)
Nikolaus Knop, 17 Jahre, aus Köln (Humboldt-Gymnasium Köln)
Alexander Rahlff, 18 Jahre, aus Neubiberg (Heinrich-Heine-Gymnasium München)
Tim Rohde, 18 Jahre, aus Marburg (Elisabethschule Marburg)
Simon Skade, 17 Jahre, aus Laudenbach (Privatgymnasium Weinheim)
Yorick Zeschke, 17 Jahre, aus Berlin (Heinrich-Hertz-Gymnasium Berlin)
Sie erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 750 Euro und werden in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen.

Ingo-Wegener-Preis

Wegen seiner herausragenden Gesamtleistung wurde Simon Skade außerdem mit dem
Ingo-Wegener-Preis ausgezeichnet.

Weitere Preisträger sind:
Lea Herrmann, 17 Jahre, aus Haan (Gymnasium Haan)
Antony Kamp, 19 Jahre, aus Jena (Carl-Zeiss-Gymnasium Jena)
Ole Petersen, 19 Jahre, aus Mainz (Gymnasium Mainz-Oberstadt)
Lucas Schwebler, 16 Jahre, aus Sandhausen (Friedrich-Ebert-Gymnasium Sandhausen)
Sie erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro.

In den ersten beiden Runden des 38. Bundeswettbewerbs hatten die Jugendlichen u.a. Programme zur idealen Bepflanzung von Blumenbeeten geschrieben und für die sichere Energieversorgung eines Roboters gesorgt. Bei der Endrunde führten sie Gespräche mit hochkarätigen Experten und bearbeiteten unter Zeitdruck zwei Informatik-Probleme im Team. Die erste Aufgabe beschäftigte sich mit der Logik hinter dem „Schweizer System“ zur Durchführung von Schachturnieren, in der zweiten waren Protokolle für sicheren, verschlüsselten Austausch von Nachrichten zu erstellen. „Wissen und Fähigkeiten der Finalisten haben auch in diesem Jahr gezeigt, dass der Bundeswettbewerb Informatik es immer wieder schafft, Spitzentalente zu entdecken“, zeigt sich der Vorsitzende der Jury, Prof. Dr. Christoph Weidenbach beeindruckt.

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