Fit-for-BwInf-Camp 2020: Mit Informatik-Talent und Monsterpflanzen die Zombies besiegen

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Zeigten sich begeistert vom HPI-Camp: BwInf-Teilnehmende in Potsdam. Quelle:HPI/F. Pottbäcker

„Informatik spielerisch entdecken“ – darum ging es laut Veranstalter u.a. beim jüngsten Camp des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) in Potsdam. Rund 40 Teilnehmende des 38. Bundeswettbewerbs Informatik (BwInf) nahmen an dem dreitägigen Workshop teil. Gemäß dem Motto wurden die jungen Informatiktalente mit Hilfe des Game-Klassikers „Plants vs. Zombies“ an verschiedene Themen der Informatik herangeführt: Dabei galt es in kleinen Teams algorithmische Aufgaben zu lösen und so Punkte zu sammeln. Das „Team Pflanzen“ trat hierbei gegen das „Team Zombies“ an.

Die IT-begeisterten Schülerinnen und Schüler gehören zu den 786 Teilnehmenden des 38. BwInf, die sich erfolgreich für die zweite von drei Runden qualifiziert haben. Insgesamt hatten 1.462 Jugendliche an der 1. Runde des 38. BwInf teilgenommen.

Während des Schülercamps vertieften die BwInfler ihre Informatikkenntnisse und erhielten eine Einführung in die Programmiersprache Java und die Entwicklungsumgebung Eclipse. Angeleitet und betreut wurden die jungen Talente dabei von HPI-Studierenden, die sich ehrenamtlich für den Nachwuchs engagieren und nicht nur ihr Fachwissen gerne weitergaben: Sie boten Einblicke ins Campusleben und berichteten aus erster Hand über Erfahrungen innerhalb des Informatikstudiums.

 „Nach dem Camp sind wir nicht nur auf die nächsten Runden des Bundeswettbewerbs Informatik vorbereitet, sondern haben viele neue Verfahren kennengelernt, komplexe Probleme zu lösen. Außerdem haben wir in unserer Zeit im Camp viele Methoden zur effektiven Arbeit im Team an Programmieraufgaben entdeckt, die uns auch in Zukunft weiterbringen werden,“ so Teilnehmerin Katharina Bade. Auch die Teilnehmende Lena Libon zeigte sich begeistert: „Ich glaube, ich kann für jeden sprechen: Dieser Workshop war eine super Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen, sein Wissen in Informatik zu erweitern und insbesondere mit viel neuer Motivation und neuem Wissen, die Aufgaben der 2. Runde zu bearbeiten.“ Ebenso Schüler Thorge Rieks: „Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Camp alle meine Erwartungen übertroffen hat. Die Teilnahme an diesem Camp ist jedem zu empfehlen.“

Durchweg positiv gestaltet sich auch die Einschätzung des HPI. Beeindruckende Vorkenntnisse bringen die Nachwuchsinformatiker, laut Veranstalter, allesamt mit. Am Hasso-Plattner-Institut konnten sie ihr Wissen erweitern, Gleichgesinnte kennenlernen und herausfinden, ob der deutschlandweit einmalige HPI-Studiengang IT-Systems Engineering für sie in Frage kommt. Dieser zeichnet sich vor allem durch seine Praxisnähe aus, im Zentrum steht die Entwicklung softwarebasierter Lösungen im Team.

Für einige ehemalige BwInfler hat der HPI-Workshop maßgeblich ihren weitere Werdegang bestimmt. Einer von ihnen ist Stefan Neubert. Er ist derzeit als Doktorand im Fachgebiet Algorithm Engineering am HPI tätig.

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