Die 33. Auflage der CEOI fand vom 5. bis 10. Juli in Ljubljana statt. An zwei Wettkampftagen bearbeiten die Teilnehmenden je fünf Stunden lang anspruchsvolle algorithmische Aufgaben, competitive programming auf Hochschulniveau.
Die Aufgaben hatten es in sich. Am ersten Wettkampftag war von den drei Problemen eines schnell zu lösen, bei den beiden anderen ließen sich zunächst die ersten Teilaufgaben leicht knacken, danach wurde es deutlich zäher. Viele Teilnehmende kamen rasch auf 135 Punkte, danach ging es merklich langsamer voran; die verbleibenden Teilaufgaben waren rar und schwer. Zum Ende des Contests lag auch das deutsche Team geschlossen bei 135 Punkten in den Bronzerängen. Kurz vor Schluss wurde es dramatisch: Maksym Shvedchenko löste in den letzten drei Minuten eine weitere Teilaufgabe für 50 Punkte und schob sich aus den Bronze- in höhere Ränge, Daphne Carmesin holte sechs Minuten nach Contest-Ende noch 18 Punkte, knapp zu spät für die Wertung. Am zweiten Wettkampftag ging es nach zähem Beginn mit teils großen Sprüngen weiter, ehe in der Schlussphase um die Medaillenränge gezittert wurde. Danach standen die beiden Silber- und die Bronzemedaille fest.
Für deutsche Teilnehmende des Bundeswettbewerbs Informatik ist die CEOI die zweite von drei internationalen Stationen in diesem Jahr. Sie gehört zum Auswahlverfahren für die Internationale Informatik-Olympiade (IOI), das die Bundesweiten Informatikwettbewerbe durchführen. Die Vorbereitung begann im August 2025: 63 erfolgreiche Teilnehmende des 43. Bundeswettbewerbs Informatik starteten in die Vorauswahl mit wöchentlichem Online-Training, Probecontests und Präsenzlehrgängen. Aus diesem Verfahren gingen die Teams für die anstehenden internationalen Olympiaden hervor.
Für die Teilnehmenden geht die Vorbereitung weiter. Das große Ziel des Jahres bleibt die IOI, die vom 9. bis 16. August in Usbekistan stattfindet.
Laufend Berichte vom deutschen Team: https://www.ioi-training.de/wp/
