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Vier Medaillen bei der BOI 2026

Erfolg bei der BOI: Das deutsche Team konnte sich über insgesamt vier Medaillen freuen. Die Ostsee-Informatik-Olympiade BOI fand in diesem Jahr vom 15. bis 19. April auf dem Campus der Aalto-Universität in Espoo bei Helsinki statt.

Das deutsche Team: Pascal Atzler, Daphne Carmesin, Kevin Haocheng Gong, Alexander Levant, Maksym Shvedchenko und Rasmus Zenker. Quelle: BWINF

Das deutsche Team: Pascal Atzler, Daphne Carmesin, Kevin Haocheng Gong, Alexander Levant, Maksym Shvedchenko und Rasmus Zenker. Quelle: BWINF

Bei der Ostsee-Informatik-Olympiade (Baltic Olympiad in Informatics, BOI) treten Schülerinnen und Schüler aus den Ostsee-Anrainerstaaten im „competitive programming" an, also algorithmischem Problemlösen auf Hochschulniveau. In zwei fünfstündigen Wettbewerbsrunden lösen die Teilnehmenden insgesamt sechs hochkomplexe Aufgaben. 

Dreimal Silber und einmal Bronze für Deutschland 

Maksym Shvedchenko, Pascal Atzler und Daphne Carmesin gewannen Silber, Rasmus Zenker holte Bronze. Kevin Haocheng Gong erhielt eine Honourable Mention. Für Maksym ist es nach Bronze 2024 und Gold 2025 bereits die dritte BOI-Medaille in Folge. Pascal steigerte sich von Bronze im Vorjahr auf Silber, Kevin knüpfte mit seiner Honourable Mention an die Bronzemedaille von 2025 an. Daphne Carmesin, die 2025 bei der EGOI in Bonn Gold gewann, holte bei ihrer ersten BOI direkt Silber.

Das Olympiade-Jahr geht weiter 

Die BOI war der erste von drei internationalen Informatikwettbewerben, die in diesem Jahr für deutsche BWINF-Teilnehmende anstehen. Im Juli geht es zur Zentraleuropäischen Informatik-Olympiade (CEOI) nach Slowenien, bevor das große Ziel folgt: die 38. Internationale Informatik-Olympiade (IOI) vom 9. bis 16. August 2026 in Usbekistan.