Rekordteilnahme beim Informatik-Biber 2019

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Kinder lösen Aufgaben am Bildschirm. Quelle:Sandra Schink/BWINF

So viele Teilnehmende gab es beim Informatik-Biber noch nie: 401.737 Schülerinnen und Schüler waren 2019 dabei. Besonders stark wuchs die Teilnahme der Grundschulen. Dank der hohen Teilnehmerzahl ist der Informatik-Biber das Projekt mit der größten Reichweite im Bereich der Digitalen Bildung in Deutschland.

Biber-Aufgaben
Wer ist im sozialen Netzwerk "Teenigram" ein Superstar? Kann man aus den komprimierten Aufzeichnungen einer Überwachungskamera Rückschlüsse auf die beobachteten Ereignisse ziehen? Wie viele Minuten braucht der autonome Schneepflug mindestens, um den Weg zu drei Iglus frei zu räumen? Auf welchem Weg verlassen die geschnittenen Hölzer das Sägewerk? Beim Informatik-Biber setzen sich Schülerinnen und Schüler mit altersgerechten informatischen Fragestellungen spielerisch auseinander. 

Mehr Mädchen, mehr Grundschüler
Das Konzept ist erfolgreich: Gegenüber dem Vorjahr verzeichnet das Online-Quiz eine Steigerung um mehr als 28.000 TeilnehmerInnen bzw. um mehr als 7 Prozent. In der Primarstufe (Jahrgangsstufen 3 und 4) liegt die Steigerung sogar bei rund 34 Prozent, hier waren knapp 12.000 Kinder dabei. Der Mädchenanteil beim Informatik-Biber 2019 liegt mit 177.370 Teilnehmerinnen bei rund 45 Prozent. 

Das gab es noch nie: 53.000 Teilnahmen an einem Tag
Die Zahlen des Informatik-Bibers belegen das große Interesse am Thema Informatik in den Schulen. Allein acht Schulen waren mit über 1.000 Schülerinnen und Schülern dabei. Stärkster Teilnahmetag war der erste Donnerstag mit rund 53.000 Teilnahmen, davon knapp 10.000 Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 9 Uhr.

Die Welt bibert mit
Seit seiner Premiere im Wissenschaftsjahr 2006 verzeichnet der „Biber“ alljährlich steigende Teilnehmerzahlen, und das rund um den Globus: auch Kinder und Jugendliche von deutschen Schulen im Ausland machen mit, zum Beispiel aus Johannesburg (Südafrika), Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate), Göteborg (Schweden), Hongkong (China), Doha (Katar), Valinhos (Brasilien), Windhoek (Namibia), Potomac (USA), Yokohama (Japan), Accra (Ghana) oder Addis Abeba (Äthiopien).

Aufgaben aus 18 Ländern
Es sind die Aufgaben, die den Informatik-Biber so attraktiv machen. Die insgesamt 35 Aufgaben stammen aus 18 Ländern, darunter Indien, Vietnam, Thailand, Japan, Korea, Ukraine, Irland, Slowenien, Litauen und Belgien. Die Bearbeitung der Aufgaben ist vielfach interaktiv, die Kinder und Jugendlichen sehen dann direkt, wie sich ihre Ideen auf die Lösung auswirken. „Mit dem Informatik-Biber gelingt es uns, das Interesse an Informatik sowohl bei den Schülern, als auch bei den Schulen selbst zu stärken,“ erklärt Dr. Wolfgang Pohl, Geschäftsführer der Bundesweiten Informatikwettbewerbe (BWINF).

Begabungen erkennen
Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schüler auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. „Der Wettbewerb verlangt keine Vorkenntnisse, sondern ist allein mit logischem und strukturellem Denken zu bewältigen,“ so der BWINF-Geschäftsführer. „Dieses digitale Denken wird immer wichtiger für eine aktive Beteiligung an der digitalen Gesellschaft.“ Als Breitenwettbewerb angelegt, ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen können so Lehrkräfte, Eltern und auch die Kinder selbst Begabungen erkennen. „Talente können entdeckt und früh gefördert werden,“ betont Pohl das übergeordnete Ziel des Wettbewerbs. 

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